Das Akustik-Quartett „O-ton“ im ZAK

Am 12. Dezember 2026 gibt es „Weltmusik“ zu hören


Das Quartett

O-ton ist ein im Jahr 2006 gegründetes Akustik-Quartett. Sein Auftritt ist ein echtes Heimspiel – alle Musiker kommen aus der Region. Michael Gottmann spielt Akkordeon, Holger Dietz Schlagzeug, Jürgen Dorn Bass und Gitarre und Helmut Vogt ist Klarinette und Saxophon.

 

Die vier erfahrenen Musiker bringen unterschiedliche musikalische Hintergründe mit und finden in ihrem „Original-Ton" zusammen. Dabei entwickeln sie rein instrumentale Eigenkompositionen zu einem vielseitigen Repertoire – Musik, die Bilder im Kopf entstehen lässt.

Foto: O-ton

Die Köpfe hinter O-ton

Michael Gottmann aus Hofheim prägte mit seinem charakteristischen Akkordeonspiel die deutsche Folkbewegung nachhaltig. Holger Dietz bringt als Profimusiker des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden sein Gespür für Rhythmus mit. Jürgen Dorn, erfahren in Musical-Produktionen am Hessischen Staatstheater, bildet gemeinsam mit Michael Gottmann das kompositorische Herz des Quartetts. Helmut Vogt verleiht der Band mit seinem unverwechselbaren Saxophon-Spiel einen ganz eigenen, warmen Klang.

 

Diese Mischung aus Folk-Tradition, Theater-Erfahrung und kreativer Kompositionskunst macht O-ton zu einem besonderen musikalischen Erlebnis.

 

Musikalische Vielfalt

Mit feinfühligen Arrangements, subtilen Harmonien und ergreifenden Soli erschafft O-ton eine unverwechselbare akustische Klangwelt. In ihrer Musik verschmelzen die Nostalgie versunkener Melodien, mediterrane Farbigkeit und nordisch-keltische Frische, balkanische Virtuosität und jiddische Ironie, die Leidenschaft des Tangos sowie der Groove und die Freiheit von Weltmusik und Jazz.

 

Diese vielfältigen Einflüsse werden durch die Besetzung aus Akkordeon, Klarinette/Saxophon, Gitarre/Kontrabass und Schlagzeug/Perkussion geformt – ein seltener Höhepunkt konzertanter Weltmusik. 

 

Auszeichnung und Anerkennung

Im August 2021 erhielt O-ton einen Weltmusik-Kulturpreis. Der Musikwissenschaftler Gernot Blume, Sprecher der Jury, würdigte besonders die Komposition „Loirenacht“:

 

„Das Ensemble hat mit einem differenzierten Arrangement Raum gegeben für Improvisation, die sich aus dem Jazz ableitet, aber gegossen ist in die Form eines französisch anmutenden Musette-Walzers, der jedoch immer wieder mit interessanten melodischen Wendungen überrascht, ausgeführt auf höchstem musikalischem und spieltechnischem Niveau.“ 


Hörbeispiele gefällig? Bitte hier klicken.


Veranstaltungsdetails

Termin: 12. Dezember 2026

Einlass: 19:00 Uhr

Beginn: 20:00 Uhr

Eintrittspreis: 19,00 € | ZAK-Mitglieder: 16,00 €

 

Vorverkauf 

Buchhandlung Büchereule 

Lenzhahner Weg 8

65527 Niedernhausen

 

... oder direkt über das ZAK online 

 ↓ Foto: bortn/123rf.com

O-ton

19,00 €