„Unter dem Dach des ZAK leben“
So formulierte Sabine Karbowy vom Vorstand des ZAK e.V. Motto und Ziel zur Weiterentwicklung des Vereins Alte Kirche. Davon aber später mehr.
Die Zahl der Vereinsmitglieder nimmt zu
Vorstand und Mitglieder des ZAK trafen sich zu ihrer Mitglieder- und Jahreshauptversammlung in der Alten Kirche, um Rückblick auf 2024 und Ausblick auf 2025 zu halten. Der Vorsitzende Werner Düll begrüßte die Anwesenden und erinnerte an die Höhepunkte des letzten Jahres. Derzeit hat der Verein 410 Mitglieder und hatte zu 27 Veranstaltungen in die Alte Kirche eingeladen. Davon waren 12 öffentliche und 12 private Termine und 3 Feste. Die Programmplanung für 2025 ist im Programmheft zu finden und verfügbar. Er dankte den Sponsoren, die dabei behilflich waren.
Es hat sich wieder Einiges getan
Im Mai dieses Jahres ist der Einbau der neuen rückwärtigen Türe vorgesehen, die Lichtanlage wurde erweitert und die Tonanlage auf Verbesserungen überprüft. Bistrotische und LED-Tischleuchten schaffen nun ein intimes Ambiente – zusammen mit dem gereinigten Kirchenboden. Bargeldlose Zahlungen können jetzt mit einem neuen Kartenlesegerät an der Abendkasse geleistet werden. Und schließlich erwähnte der Vorsitzende noch das für dieses Jahr anstehende Projekt zu Erneuerung der vorderen Kirchentüre, für deren Finanzierung ein erfreulicher Geldeingang an Spenden zu verzeichnen sei.
Die finanzielle Lage des Vereins ist weiterhin solide
Im Kassenbericht für 2024 von Jutta Winter-Dubois ist die Bilanz positiv. Man habe gut gewirtschaftet, fasste sie das Ergebnis aus Einnahmen und Ausgaben zusammen. Die Planungen für den Haushalt 2025 lehnen sich an die Zahlen des Vorjahres an – bei vorsichtiger Betrachtung auf der Einnahmen- und Ausgabenseite. Die Kosten der neuen Eingangstüre schlagen hier zu Buche, können aber trotzdem zu einer positiven Bilanz 2025 führen, schaute Jutta Winter-Dubois in die Zukunft.
Die Kassenprüfer Bernd Schuhmann und Matthias Harms hatten die Kasse ohne jede Beanstandung geprüft und beantragten die Entlastung des Vorstandes, der die Mitglieder auch einstimmig entsprachen. Beide Herren wurden für 2025 erneut zu Kassenprüfern gewählt.
Einer Anregung zum Gendern aus dem Kreis der Mitglieder hat der Vorstand mit einem Entwurf zur Satzungsänderung im Deckblatt der Vereinssatzung entsprochen. Künftig soll ein Gender-Disclaimer im Vorwort der Satzung aufgenommen werden - dem haben die Mitglieder zugestimmt.
Der Vorstand des ZAK e.V. (v.l.n.r.): Werner Düll, Sabine Karbowy, Ute Hemmerich, Jutta Winter-Dubois, Astrid Prautsch und Peter Lang (Foto: Ulrich Häfner Fotografie, Niedernhausen)
Wie geht es weiter?
Wie soll in der Weiterentwicklung des Vereins die Zukunft der Alten Kirche als Veranstaltungsort aussehen? Mit diesem Thema habe sich der Vorstand intensiv beschäftigt, berichtete Sabine Karbowy. Es seien ja viele zukunftsorientierte Investitionen in Gebäude und Technik erfolgt und der Vorstand wolle die Attraktivität der Alten Kirche mit einer Reihe von Maßnahmen verstärkt bekannt machen. Beispielsweise für die Zielgruppe der jüngeren Menschen sollen die neuen Medien wie Facebook oder Instagram zu mehr Kommunikation führen. Weiterhin plane man Veranstaltungen, die speziell auf die Jüngeren ausgerichtet seien. Ziel sei eine „optische und praktische Verjüngung des ZAK“.
Ein neues und moderneres Logo wurde vorgestellt, das die Ziele des ZAK für aktiven Zusammenhalt, Kommunikation, Zukunft und Kultur ausdrücken soll –ohne zu vergessen, Altes bewahren zu wollen. Nach einer angeregten Diskussion haben dem die Mitglieder zugestimmt.
Werner Düll dankte seinem Vorstand und den vielen Aktiven in Küche und Technik sowie in den Vorbereitungen und Durchführung der Veranstaltungen für die gute Zusammenarbeit.
Mit Blumen verabschiedete der Vorstand die Beisitzerin Alexandra Geulig, die ihr Amt aus beruflichen Gründen aufgeben muss.
Eberhard Heyne
Der Artikel erschien im Niedernhausener Anzeiger. Danke, dass wir ihn an dieser Stelle veröffentlichen dürfen.
